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Fortschritte bei Haut-, Lungen- und Prostatakrebs

Die Krebsforschung vermeldet eine Reihe wichtiger Fortschritte. So hat ein internationales Forscherkonsortium den genetischen Code von Haut- und Lungenkrebs entschlüsselt. In den USA wurde außerdem ein Antikörper gegen Prostatakrebs entdeckt. Und in Deutschland belegen jüngste Zahlen die Bedeutung der Krebsvorsorge.

Das International Cancer Genome Consortium, in dem sich Krebsforscher aus aller Welt zusammengeschlossen haben, berichtet in der Fachzeitschrift „Nature“ über seinen Erfolg: Demnach enthalten maligne Melanome, also der so genannte Schwarze Hautkrebs, fast 23.000 Mutationen, beim Bronchialkarzinom (Lungenkrebs) sind es sogar 10.000 mehr. Laut Studie kommt mit 15 gerauchten Zigaretten eine weitere Mutation hinzu. Von der Entschlüsselung der Gen-Codes bei Krebs versprechen sich die Wissenschaftler in Zukunft gezieltere Behandlungsmethoden.

Auch in den USA ist die Forschung einen Schritt weiter gekommen. In Tests an der Universität von Pennsylvania konnte ein Antikörper namens F 77 das Wachstum von Prostatakrebszellen verhindern, so eine Studie der amerikanischen Wissenschaftsakademie. Ohne Wirkung blieb der Antikörper unter anderem bei Darmkrebs.

Dafür fand das Deutsche Krebsforschungszentrum jedoch heraus, dass die Darmspiegelung das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken deutlich senken kann. 3.300 Saarländer nahmen an der Studie teil. Ergebnis: Nur 6,1 Prozent der Teilnehmer, die in den letzten zehn Jahren eine Koloskopie, also die Spiegelung des gesamten Dickdarms, gemacht hatten, wiesen Krebsvorstufen auf.  Bei den Teilnehmern, die zum ersten Mal gespiegelt wurden, lag die Quote bei 11,4 Prozent.

Weitere Informationen: Beim Krebsinformationsdienst ist ein Informationsblatt über alternative Krebsmedizin erschienen.

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