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Sonnenbad: Medikamente können Hautirritationen auslösen
Nach Einnahme bestimmter Medikamente sollten Menschen die Sonne meiden. Denn Arzneimittel können die Lichtempfindlichkeit der Haut steigern, warnt die Bundesapothekerkammer in Berlin. Mögliche Folgen sind etwa sonnenbrandartige Rötungen, Blasen oder Pigmentstörungen.
Vor allem Patienten, die verschreibungspflichtige Medikamente mit dem wasserausschwemmenden Arzneistoff Hydrochlorothiazid einnehmen, sollten auf Sonnenbäder verzichten: Diese Mittel führen laut Kammer in Deutschland am häufigsten zu Hautreaktionen. Aber auch einige Antibiotka, Schmerzmittel, Arzneien gegen Epilepsie, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Malaria oder auch Johanniskrautpräparate können die Haut sonnensensibler machen.
Wer Medikamente einnimmt, sollte sich deshalb vor dem Sonnengenuss bei seinem Arzt oder Apotheker informieren. So lässt sich schnell klären, ob die Arzneien zu den kritischen gehören. Gegebenenfalls kann man das Mittel nach Rücksprache mit dem Experten abends einnehmen, um Hautreaktionen vorzubeugen. Betroffene sollten vor allem in der Mittagszeit zwischen 11 und 15 Uhr das Sonnenlicht vermeiden und eine Sonnencreme mit hohem UV-A-Lichtschutzfaktor verwenden.
Quelle: ABDA – Bundesvereinigung Detuscher Apothekerverbände

